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Acht Jahre war Ruhe, jetzt blüht der Altmühlsee wieder. Grund dafür ist die massenhafte Vermehrung von Algen. Angesichts der warmen Wetterverhältnisse wird seit über zwei Wochen das Algenwachstum beobachtet. Besorgte Besucher werden aber vom Biologen des Wasserwirtschaftsamtes, Dr. D. Krause beruhigt. Die Algen sind nicht giftig und lediglich eine Folge der landwirtschaftlichen Nährstoffeinleitungen in den See. Auch der Bestand der Weißfische trägt zum Algenwachstum bei, da sie die natürlichen Algenvernichter, die Planktonkrebse fressen. Sie werden deshalb regelmäßig abgefischt, sodass das Phänomen recht gut unter Kontrolle ist. Steigen die Temperaturen, dann sinkt der Sauerstoffgehalt im Altmühlsee sehr schnell, da er lediglich zweieinhalb Meter tief ist. Das begünstigt das Algenwachstum. Der Wind schiebt die Algen dann teilweise bis auf die Strände.
Gesundheitliche Schäden können sie nur anrichten, wenn sie in sehr großen Mengen über die Schleimhäute aufgenommen werden. Auf das Baden im See sollten empfindlich Personen im Augenblick verzichten, da sie einen Hautausschlag entwickeln könnten. Ein Badeverbot wurde von Arndt Bock (Chef des WWA Ansbach) nicht ausgesprochen. Die Strandabschnitte, die frei von Algen sind, können unbedenklich zum Baden genutzt werden. An den Seezentren wurden Informationstafeln aufgestellt, um die Besucher zu informieren.
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