Südlich des Brombergsees liegt das Dörfchen Ramsberg, das zwischen 600 und 700 Einwohner zählt und seit 1978 Teil der Marktgemeinde Pleinfeld ist. Bis weit in die 90er Jahre blieb Ramsberg ein verschlafenes Dornröschen unter den Badeorten. Da erstaunt es umso mehr, wenn man erfährt, dass Ramsberg über 600 Bootsplätze verfügt und damit der größte Segelhafen deutscher Binnengewässer ist. Vermieter in Ramsberg bieten ihren Gästen Ferienquartiere in allen Klassen an und für den Weg zum Badestrand steht der Ramsberger See-Express mehrmals täglich zur Verfügung. Ramsberg ist für Urlauber die Ruhe und Erholung suchen prädestiniert und lädt immer wieder zu Wanderungen und Radtouren, durch die vielgestaltige Landschaft um den Brombachsee ein. Ein Ausflug zum Ramsberger Berg bietet einen faszinierenden Blick über das Panorama der Region.
Am Badestrand erwarten die Gäste die üblichen Einrichtungen wie Gastronomie, Surfen, Baden, Segeln, Spielplätze.Auch Wassertreten, Tennis oder Schießen werden angeboten. Für die ganz schnellen, die mit ihren Inlinern unterwegs sind, wurde in Ramsberg eine 10 km lange Skatingstrecke eingerichtet.
Der gesamte Ort ist verkehrsberuhigt und man kann seinen Spaziergang zum Dorfbrunnen lenken, der seinen Namen aus den früheren Bezeichnungen der Ortschaft erhalten hat. So hieß Ramsberg im frühen Mittelalter Ramspach oder auch Ramesperge. In der kleinen Kirche im Ort lohnt es sich, einen Blick auf den Altar zu werfen, der aus dem späten Rokoko Ende des 17. Jahrhunderts stammt.
Wer in den Mond guckt, hat für gewöhnlich Pech gehabt. Ganz anders ist das in der Sternwarte am Weinberg, die etwassüdlich von Ramsberg liegt. Hier können Gäste zweimal in der Woche den nächtlichen Sternenhimmel erforschen.
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